
Der Vintage-E-Piano Phaser-Effekt beruht auf analogen Bodeneffektgeräten, die von E-Gitarristen in den 1960ern und 1970ern verwendet wurden, inklusive der analogtypischen Verzerrungen. Die Phaser in Form von analogen Bodeneffektgeräten waren auch unter E-Pianisten beliebt, ganz besonders im Electric Jazz, Jazzrock und Pop der 1970er Jahre.
Beim Phaser-Effekt passiert das Signal des Vintage-E-Pianos eine Kaskade von vier Filtern, die bestimmte Frequenzbereiche anheben und andere auslöschen. Durch eine Mischung des leicht verzögerten gefilterten Signals entstehen die Kerben im Frequenzspektrum. Eine LFO-Modulation bewirkt, dass die Kerben im Frequenzspektrum auf- und abwärts gleiten. Das bedeutet, dass die Amplitude der beiden Signale ihr Maximum zu leicht unterschiedlichen Zeiten erreicht.
Hinweis: Logic Pro X bietet einen weit aufwändigeren Phaser-Effekt (und andere Modulationseffekte), die gemeinsam mit oder anstelle des im Vintage-E-Piano integrierten Phasers verwendet werden können.

Taste „On/Off“: Schalte den Phaser-Effekt ein bzw. aus.
Drehregler und Feld „Rate“: Regele die Intensität des Phaser-Effekts. Wenn die Taste „Sync“ aktiviert ist, wird „Rate“ in Hz oder Takt/Beat-Werten bestimmt.
Taste „Sync“: Synchronisiere den Phaser- oder Flanger-Effekt zum Tempo des Host-Programms. Mit dem Drehregler „Rate“ stellst du die Takt/Beat-Werte und triolischen Notenwerte ein.
Drehregler und Feld „Color“: Regele die Rückkopplung, mit der der Ausgang des Phasers seinem eigenen Eingang wieder zugeführt wird. Dadurch werden die Resonanzerscheinungen des Effekts geändert.
Drehregler und Feld „Stereo“: Bestimme die Verschiebung der relativen Phasenlage des linken und rechten Kanals.
Bei 0 ist der Phaser-Effekt am vordergründigsten, aber nicht stereophon.
Bei einem Wert von 180 erfolgt der Effekt gegentaktig auf beiden Seiten des Stereo-Spektrums.